Aktuelle Ausgaben
3.9.2010
Nacht der Wissenschaftskultur
Als Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 präsentiert die Universität Duisburg- Essen am Freitag, 24. September 2010, von 17 Uhr bis 24 Uhr eine Nacht der Wissenschaftskultur. Unter dem Motto „Wissenschaft zum Anfassen“ können kleine und große Besucher an beiden Universitätsstandorten einen Blick hinter die Kulissen werfen, sich über aktuelle Forschungsarbeiten informieren und Musik- und Theatervorstellungen besuchen. Auf dem Universitätscampus in Essen ist auch die Medizinische Fakultät mit Vorträgen und Mitmachaktionen dabei. Im Foyer des Großen Hörsaalzentrums stellen Mediziner und Wissenschaftler aktuelle Forschungsprojekte vor, zeigen den „Weg des Blutes“ oder „Das stärkste Magnetfeld an der Ruhr“. Im Kleinen Hörsaalzentrum gibt es ab 18 Uhr Vorträge zu Themen wie „Herzchirurgie des 21. Jahrhundert“ oder „Forschung für die Allerkleinsten“. Ausführlichere Informationen gibt es unter: www.uni-due.de/kulturhauptstadt.
Erstmals eingesetzt: im Ruhrgebiet und Uniklinik
Neue Stents schaffen Durchbruch in der Behandlung von Herzkranzgefäßen
1988 wurden die ersten Stents eingesetzt, die sich aber zum Teil durch überschießendes Gewebewachstum zusetzten. Die Einführung von beschichteten Stützen konnte dieses Problem fast vollständig beheben. Ein Fremdkörper verblieb aber im Gefäß. Damit sich nun die Gefäßstützen auflösen, entwickelten deutsche Forscher Stents aus Magnesium an Stelle von Stahl- oder Kobalt-Chrom-Legierungen. Prof. Erbel setzte 2004 weltweit dann den ersten Magnesium-Stent ein. Der Stent löste sich tatsächlich auf, aber der Prozess verlief zu schnell. Die Gefäße verengten sich erneut. Mit der Entwicklung des neuen mit Placlitaxel beschichteten Magnesium-Stents gelang nun der Durchbruch.
MediMent-Peer geht in die nächste Runde
Ab sofort können sich interessierte Postdoktorand/innen für die Teilnahme am MediMent-Peer-Programm bewerben. Es besteht aus den Modulen „Peer-Mentoring“, „Seminarprogramm“, „Networking“ und soll Nachwuchswissenschaftler/innen bei der strategischen Planung nächster Karriereschritte unterstützen, Strukturen und Spielregeln des medizinischen Wissenschaftsbetriebs transparent machen und wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen vermitteln. Die Kleingruppen haben die Möglichkeit, Mentor/innen zu ihren Treffen einzuladen. Die Programmlaufzeit beträgt zwei Jahre. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2010. Weitere Details finden Sie unter http://zfh.uni-duisburg-essen.de/karriere/mediment-peer .
„Essen live“
Um Fortschritte in der interventionellen Kardiologie und minimal-invasiven Kardiochirurgie geht es bei dem 6. Symposium „Essen Live“, zu dem das Westdeutsche Herzzentrum (WHZ) am 4. September von 9 bis 14 Uhr in den Hörsaal des Operativen Zentrums II einlädt. Die Mediziner werden dann einen aktuellen Überblick über die neuesten diagnostischen und therapeutischen Verfahren und Möglichkeiten geben. Im Mittelpunkt stehen dabei Koronarinterventionen und Eingriffe an Herzklappen. Außerdem werden Eingriffe aus dem Hybridraum, dem Herz-OP und Herzkatheterlabor für die Teilnehmer des Symposiums live in den Hörsaal übertragen. ferner werden drei Forschungspreise verliehen.
Veranstaltungstipps
Das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) stellt sich vor
Seit Oktober 2009 fördert die Deutsche Krebshilfe das WTZ. Knapp ein Jahr danach möchte die Direktorin des WTZ Prof. Angelika Eggert eine erste Bilanz ziehen und über das bisher Erreichte informieren. Auf der Informationsveranstaltung am Mittwoch, 8. September, 16 Uhr, IG I, Hörsaal I, erläutert sie die Arbeit des Zentrums, verdeutlicht die Abgrenzung zum Förderverein, legt die Verwendung der Fördergelder dar und berichtet über anstehende Aktivitäten. Neben dem WTZ Research Support Office stellt sich auch der neue Geschäftsführer des WTZ Dr. Stefan Palm vor.
Mit dem Shuttle-Bus zum Open-Air-Gottesdienst
Die evangelische und katholische Klinikseelsorge feiert am nächsten Samstag, dem 4. September, um 15.30 Uhr einen Open-Air-Gottesdienst vor dem Operativen Zentrum II. Der Shuttle-Bus legt an diesem Tag von 14.30 bis 17.30 Uhr eine Extraschicht ein, damit Patienten und Besucher auf Wunsch dorthin gefahren werden können. Erreichbar ist der Bus über die interne Rufnummer 84933.
Wahl der Schwerbehindertenvertretung
Das Wahlausschreiben zur Schwerbehindertenvertretung kann ab heute im Intranet unter Aktuelles eingesehen werden. Die Stimmabgabe findet per Briefwahl bis zum 29. Oktober, 13.30 Uhr, statt.
Ein frohes Zuckerfest
Der Vorstand des Klinikums wünscht allen muslimischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Frohes Zuckerfest / Ramazan Bayramınız kutlu olsun / Ramadan mubarak.
27.8.2010
Aktion kostenloses Mineralwasser endet
Anfang Juli startete der Vorstand dieses Jahr die Aktion „kostenloses Mineralwasser“ für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Temperaturen waren zu diesem Zeitpunkt nicht selten über 30 Grad gestiegen. Bereits seit einiger Zeit ist es nun wieder deutlich kühler geworden. Daher endet die Aktion zum Ende der Sommerferien.
Open-Air-Gottesdienst vor dem OZ II
Auf Umwegen unterwegs? So lautet das Motto eines Gottesdienstes, den die evangelische und katholische Klinikseelsorge des UK Essen am Samstag, 4. September 2010, 15.30 Uhr, vor dem Operativen Zentrum II, feiert. Patienten, die Unterstützung benötigen, können von ihren Angehörigen oder vom Krankentransportdienst mit dem Sitzstuhl zum Gottesdienst gefahren werden. Dazu müssen sie sich anmelden und einen Coupon ausfüllen, der bis Donnerstagabend, 2. September, den Pflegenden auf der jeweiligen Station ausgehändigt werden muss. „Neben den Grünen Damen wirken auch viele andere Mitarbeiter beim Open-Air-Gottesdienst mit. Aber auch auf Regen sind wir vorbereitet“, so Pfarrer Hans-Jörg Stets. Für die musikalische Untermalung sorgt während des Gottesdienstes das Essener Polizeiorchester im PSV 1922. Nach dem Gottesdienst sind Patienten, Besucher, Mitarbeiter und alle Interessierte herzlich zu einem Platzkonzert bei Kaffee und Kuchen eingeladen.
Neue Therapie für Männer bei Inkontinenz
Die Klinik für Urologie führte jetzt eine neue Methode ein, mit der die Inkontinenz bei Männern wirksam bekämpft werden kann. Bei Frauen gehört diese bereits seit längerem zum Behandlungsstandard, ist jetzt auch auf den Mann übertragbar. Die Rede ist hier von einem minimal-invasiven Eingriff, bei dem mittels einer Harnröhrenschlinge (AdVance™) die natürliche Position der Harnröhre wieder hergestellt wird. „Dieser Eingriff ist vor allem dann erfolgversprechend, wenn nach Prostataoperation ein Absinken der Harnröhre die Funktion des Blasenschließmuskels stört“, erläutert Oberarzt Dr. Achim Rose. Zusammen mit seinem Brixener Kollegen Dr. Christian Gozzi, der maßgeblich an der Entwicklung dieses Verfahrens beteiligt war, hat er jetzt diese Methode erstmals im UK Essen angewandt: mit Erfolg.
Blasenschwäche oder Harninkontinenz betrifft Männer oft nach operativen Eingriffen im kleinen Becken – beispielsweise an Prostata oder Harnblase. Die Symptome wie Harnverlust beim Lachen, Husten, Niesen oder bei körperlichen Aktivitäten beeinträchtigen das Leben der Betroffenen. Nicht selten ziehen sie sich aus dem Alltag zurück. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten, die eine gute Chance auf Heilung versprechen. In der Klinik für Urologie werden schon seit vielen Jahren und mit großem Erfolg diese Eingriffe bei Männern und Frauen vorgenommen.
20.8.2010
Besuch in der Mongolei
Prof. Popp will helfen, das dortige Gesundheitssystem zu verbessern
Die Mongolei: ein Land, viereinhalb mal so groß wie Deutschland, mit 2,7 Mio. Einwohner und einem Gesundheitssystem, das laut World Health Organization (WHO) großes Verbesserungspotential aufweist. Auf Einladung der WHO, des mongolischen Gesundheitsministeriums und der Deutschen Botschaft in der Hauptstadt Ulan Bator reiste nun eine Delegation u. a. mit Prof. Popp, Leiter der Krankenhaushygiene am UK Essen, sowie zwei Spezialisten für Hygiene und Notfallversorgung der Essener Berufsfeuerwehr in das zentralasiatische Land. „Ziel der Reise war es, das öffentliche mongolische Gesundheits- und Rettungswesen kennenzulernen. Dabei sollten wir insbesondere die hygienischen und infektiösen Rahmenbedingungen unter die Lupe nehmen, denn dafür besteht dort umfangreicher Handlungsbedarf“, schildert Prof. Walter Popp.
Die Erfahrungen, die er bei seiner Reise gemacht hat, sind bedrückend. „Die Landflucht in die Hauptstadt hat sich insbesondere durch Überschwemmungen im letzten Jahr verschärft. So gibt es viele Wohnhäuser, die nicht an ein funktionierendes Trink- und Abwassersystem angeschlossen sind. Darüber hinaus fehlt es an Wissen um Grundregeln der Hygiene, so auch in den Krankenhäusern. Die Folge sind Tuberkulose, infektiöse Hepatitis, aber auch sexuell übertragbare Erkrankungen.“ Daher möchte Prof. Popp langfristig vor Ort beraten und praxisorientiert helfen, das Land an internationale Standards anzupassen: „Wir wollen ein dynamisches Netzwerk etablieren, das gemeinsam von Mongolen und Deutschen getragen wird.“ Und wie geht es weiter? Die Delegation hat bereits über ihre Erfahrungen in der Mongolei dem Bundesministerium für Gesundheit berichtet und erstellt zur Zeit den auf fünf Jahre ausgerichteten Projektentwurf für die künftige Arbeit. Eine zweite Reise in die Mongolei ist im Oktober vorgesehen.
Adipositas-Selbsthilfegruppe des UK Essen
Aquafit, Sommerfest, Gruppentreffen und vieles mehr
Ab dem 1. September startet die Selbsthilfegruppe für Übergewichtige mit ihrem Aquafitkurs. Er findet dann zwölf Mal, immer mittwochs von 21 bis 21.40 in Rüttenscheid statt. Einige Plätze sind noch frei. Anmelden können Sie sich bei Rita Eberl, die Sie unter Telefon 0177/8287851 erreichen. Dort erhalten Sie auch nähere Infos zu den regelmäßigen Treffen der Gruppe. Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat tauschen sich dann die Teilnehmer ab 19 Uhr im Sitzungsraum des Verwaltungsgebäudes, 1. Obergeschoss, aus. Sie müssen sich hierfür nicht anmelden.
Weitere Angebote stehen auf der Homepage der Adipositas-Selbsthilfegruppe unter www.adipositas-uni-essen.de. Dort finden Sie beispielsweise am 4. September die Ankündigung eines Sommerfestes, das die vier Essener Adipositas-Selbsthilfegruppen zusammen mit dem Hundertwasserhaus organisieren. Eine ideale Gelegenheit für Betroffene, die Arbeit der Selbsthilfegruppe und die Teilnehmer kennenzulernen.
13.8.2010
Computer-assistierte Präzisionschirurgie
Urologen und Gynäkologen nutzen „da Vinci“
Der Roboter auf dem Vormarsch: Seit kurzem nutzen Urologen und Gynäkologen des UK Essen das hochmoderne Roboter-System „da Vinci”. „Die roboterassistierte Chirurgie mit dem neuen da Vinci-System vereint sämtliche Vorteile gegenüber der Standard-Operation und der konventionellen Schlüssellochoperation“, schildert Oberarzt Dr. Frank vom Dorp seine Erfahrungen mit der 2,1 Mio. Euro teuren Technik. Eingesetzt wird das innovative Gerät in der Urologischen Klinik bei Operationen an der Niere, der Blase und bei der radikalen Entfernung der Prostata. Die bisherigen Ergebnisse überzeugen Dr. Frank vom Dorp: „Durch die etwa 20-fache Vergrößerung des dreidimensionalen Sichtfeldes und dem Fehlen von Zitterbewegungen ist die Schnittführung sehr exakt. Bei der Prostataektomie kann das Organ so millimetergenau entfernt werden. Mögliche Spätkomplikationen wie Inkontinenz oder Erektionsstörungen können genauso niedrig gehalten werden wie bei der offenen Operation.“
In der Frauenheilkunde werden bevorzugt Frauen mit Zervix- und Endometriumkarzinom mit der neuen Technik operiert. „Bei mindestens so radikaler und nervenschonender Operation wie am offenen Bauch können die Patientinnen bereits nach wenigen Tagen weitgehend beschwerdefrei wieder nach Hause entlassen werden", berichtet die stellvertretende Klinikdirektorin PD Dr. Pauline Wimberger und fügt hinzu: „In besonderem Maße profitieren sehr übergewichtige Frauen, denn dem ´da Vinci ist der BMI egal." Der Operateur steuert die Instrumente von einer wenige Meter entfernten Konsole. Von dort setzt er seine Bewegungen mit einer Genauigkeit von Bruchteilen eines Millimeters unter kontinuierlicher visueller Kontrolle auf die im Abdomen der Patientin befindlichen Präzisionsinstrumente um. Der „da Vinci“ führt dabei keinerlei selbständige Aktionen durch, sondern „hört“ ausschließlich auf den Operateur.
Damit die Sprache nicht im Wege steht
Eröffnung des WTZ Research Support Office – Unterstützung onkologischer Mitarbeiter
Wissenschaftliches Englisch spielt für viele Wissenschaftler und Ärzte des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) eine zentrale Rolle - beispielsweise für ihre Fördergeldanträge und Publikationen, den Besuch internationaler Konferenzen oder für Gespräche mit Kollegen und Gästen. Um die onkologischen Mitarbeiter hierbei zu unterstützen und Dank der Fördergelder der Deutschen Krebshilfe gibt es jetzt das so genannte WTZ Research Support Office. Die Serviceleistungen sind kostenlos.
Etablierte Naturwissenschaftler, die gleichzeitig „Native Speaker“ sind, bieten vor allem die konkrete Beratung und Korrektur englischer Verbundanträge und hochrangiger Publikationen, IF > 10, an. Zusätzliche Angebote umfassen die Weiterbildung in wissenschaftlichem Englisch und den Zugriff auf entsprechende Seminare oder Workshops. Nähere Informationen geben Ihnen Dr. Nicholas Wagner und Dr. Kathy Astrahantseff unter der Durchwahl 1901 und 2502 oder per E-Mail unter wtz@uk-essen.de. Darüber hinaus sind Sie herzlich eingeladen zur „Open-House“ Informationsveranstaltung am 9. September um 12 Uhr im ehemaligen BLB-Gebäude - zwischen Robert-Koch-Haus und WPE. Um Anmeldung wird bis zum 2. September gebeten.
Selbsthilfegruppe Lungenkrebs
Eine Selbsthilfegruppe für Lungenkrebspatienten wurde jetzt am Universitätsklinikum Essen gegründet. Der Austausch dort mit anderen Betroffenen kann Hilfen geben, mit der Erkrankung besser umzugehen und Ängste abbauen. Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden 4. Dienstag im Monat zwischen 16 und 18 Uhr im UK Essen, Hufelandstraße 55, WTZ- Ambulanz, Ebene 3, Raum 3.61 Konferenzraum 1. Teilnehmen können alle Lungenkrebspatienten - unabhängig von der behandelnden Klinik - sowie Angehörige. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Nähere Informationen finden Sie im Internet auf der Seite www.selbsthilfe-lungenkrebs.de oder kontaktieren Sie die Leiterin Gabriele Jörß unter 0171/1585192.
Dienstausweise: Geänderte Öffnungszeiten
Aufgrund von Anregungen der Beschäftigten werden Dienstausweise künftig jeden 1. und 3. Mittwoch eines Monats auch in der Mittagszeit, 12.30 bis 13.30 Uhr, ausgestellt. Ab September sind die Öffnungszeiten, Raum 01.17, Verwaltungsgebäude, dafür die folgenden: Dienstag von 8.30 bis 9.30 Uhr, 1. und 3. Mittwoch, 12.30 bis 13.30 Uhr, 2./4./5. Mittwoch, 14 bis 15 Uhr, und Donnerstag 8.30 bis 9.30 Uhr.
6.8.2010
Hybridraum modernisiert
Herzkatheter und OP an einem Tisch - Wiederöffnung im Westdeutschen Herzzentrum Essen
Der Hybridraum des Westdeutschen Herzzentrums Essen wurde jetzt auf den modernsten Stand gebracht. Die Behandlungsmöglichkeiten für die Patienten haben sich dadurch nochmals verbessert. Möglich sind mit dieser Anlage nun sogar Computertomographien (CT). „Der neue Hybridraum ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung moderner Diagnostik und Therapie zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen - mit einer Signalwirkung, die sicherlich weit über Essen hinausgehen wird“, ist Prof. Raimund Erbel, Direktor der Klinik für Kardiologie, überzeugt.
2003 wurde im Westdeutschen Herzzentrum Essen weltweit der erste Hybridraum eröffnet. Heute können in diesem Raum Patienten nicht nur mittels Herzkatheter untersucht und behandelt, sondern auch unter modernsten Hygienebedingungen operiert werden. Hierdurch sind neue Behandlungenformen möglich, beispielweise der minimal-invasive Einsatz von künstlichen Herzklappen oder die Stent-Behandlung von Erkrankungen der Hauptschlagader. Eine gemeinsame Aufgabe, der sich die Ärzte der Kardiologie, der Thorax- und Kardiovaskulären Chirurgie und Anästhesie stellen. „Wir sind Schrittmacher der neuen Behandlungsmöglichkeiten, die den Patienten erhebliche Vorteile eines mehr minimal-invasiven Operationsverfahren bringen“, so Prof Heinz Jakob, Direktor der Klinik für Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie.
Typ(isch) Stammzelle
Onlinevideos veranschaulichen aktuellen Forschungsstand
Stammzellforschung und ihre möglichen Anwendungen in der Praxis – das ist das Thema von drei achtminütigen Kurzvideos, die das Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW produziert hat. Ziel ist es, dieses schwierige, wissenschaftliche Gebiet auch für Laien interessant und verständlich darzustellen. Die Beantwortung der Fragen rund um den Bereich „adulte Stammzellen“ übernimmt dabei Prof. Peter Horn, der Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin.
Sie finden die drei Videos, in denen es im Einzelnen um adulte, embryonale und reprogrammierte Stammzellen geht, im Internet unter der Adresse http://www.stammzellen.nrw.de/ueber-stammzellen/videos.html.
30.7.2010
Gastronomie im neuen Outfit
Umbau während des laufenden Betriebs – 330 Sitzplätze für Gäste
Offiziell wurde sie diese Woche eingeweiht: die neu gestaltete Gastronomie des UK Essen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzten aber bereits zuvor die jetzt sehr moderne Inneneinrichtung. Diese zeichnet sich vor allem durch warme und frische Farben wie orange oder grün aus. Die Sitzgruppen sind unterschiedlich groß und teilweise mit Sichtschutz ausgestattet. Auch gibt es insbesondere für größere Gruppen einige Tischreihen mit Sitzbänken und einen runden Tisch.
Neu ist zudem die attraktive „Cafélounge“, die sich viele Mitarbeiter in Befragungen gewünscht hatten. Genauso wie Produkte aus der eigenen Bäckerei wie beispielsweise hausgebackene Vollkornbrötchen und -brote. Um die Wartezeiten an den Kassen zu verringern, soll der bargeldlose Zahlungsverkehr jetzt verstärkt zum Einsatz kommen. Die neuen Karten hierfür bekommen Sie an den Kassen; als Pfand müssen 2,50 € gezahlt werden. Mitarbeiter, die am offiziellen Eröffnungstag letzten Dienstag bereits die neue Karte nutzten, wurden direkt belohnt: Als kleines Dankeschön mussten sie für ihre Essen nur einen Euro zahlen.
Die Küche in Zahlen:
- 124 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit
- 1.682.492 zubereitete Mahlzeiten in 2009
- 330 Sitzplätze im neu gestalteten Casino
- 1.000 Gäste täglich von montags bis freitags, davon rund 800 bis 850 in der Mittagszeit
- drei verschiedene Gerichte, davon ein vegetarisches, sowie ein weites Spektrum von Salaten und Kuchen
- Front-Cooking wird zusätzlich im Casino angeboten
- 120 bis 350 Gäste wählen täglich Front-Cooking. Die übrigen verteilen sich auf die Menüs 1, 2 und 3 sowie auf die Salatbar
- Gesamtkosten des Küchenbetriebs belaufen sich auf 7,57 Mio. € / 2009
Ältere Meldungen
Umbau des Audimax-Gebäudes
Zugang vorübergehend über den Seiteneingang auf der Westseite
Ab Dienstag, den 27. Juli, beginnt der Umbau des Audimax-Gebäudes. Ziel ist ein barrierefreier Zugang zu den Hörsäalen und zur Bibliothek. In den gesamten Semesterferien, also voraussichtlich bis Mitte Oktober, ist der Zugang zur Bibliothek und zum Audimax nur über einen Seiteneingang auf der Westseite des Gebäudes möglich.
Strahlentherapie
Neuartige Brustkrebsbehandlung in Essen – längere Strahlentherapie nach der Operation kann vermieden werden
Eine neue Strahlentherapie bietet die Frauenklinik in Kooperation mit der Strahlenklinik bei der Behandlung des Brustkrebses an. Das 300.000 Euro teure INTRABEAM ermöglicht die präzise und selektive Bestrahlung des Tumorbettes in der Brust bereits während der Operation. „Mit der intraoperativen Strahlentherapie können wir das Gewebe in unmittelbarer Nachbarschaft des entfernten Tumors bereits während der Operation gezielt behandeln und so die Wirkung optimieren“, erläutert Prof. Rainer Kimmig, Direktor der Frauenklinik. Ein Meilenstein in der Brustkrebstherapie: Denn das umliegende gesunde Gewebe wird so besser geschützt und die bisher übliche, anschließende, über sechs Wochen dauernde Strahlentherapie von außen kann deutlich verkürzt werden.
Eine neuartige Gefäßstütze (Stent) aus Magnesium haben Kardiologen des Westdeutschen Herzzentrums nun bei den ersten Patienten implantiert. Der Vorteil: Er löst sich dank einer neuen Magnesiumlegierung langsamer auf als sein Vorgänger. Darüber hinaus nutzt er zur Beschichtung ein Medikament, das die überschießende Gewebeneubildung verhindert. „Damit gelang es erneut einem Team aus Essen als erste Universitätsklinik in Deutschland, einen Meilenstein in der Behandlung von erkrankten Herzkranzgefäßen zu setzen“, freut sich Prof. Raimund Erbel, Direktor der Kardiologie.Science Nighat am 24. September: Medizinische Fakultät präsentiert sich
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